(17.12.2008) Zu einem meiner letzten Beiträge mit dem Titel ““Vom Euro, Amero und Asiaro zum Globo?”, bekam ich von Ihnen wieder sehr interessante Zuschriften. Viele von Ihnen sehen es anscheinend ebenfalls als sehr wahrscheinlich an, dass wir eines fernen Tages eine Welteinheitswährung, vielleicht mit dem Namen “Globo” bekommen werden.
Nächstenliebe oder Umverteilung?
Gerade vor oder an Weihnachten denken viele von Ihnen auch natürlich auch an jene Menschen, welchen es in unserer Welt sehr schlecht geht. Wir träumen dann immer von einer besseren und gerechteren Welt, in welcher auch alle Kinder in Afrika beispielsweise genügend zu essen haben, von Frieden, Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit, Nächstenliebe und mehr Menschlichkeit. An all diese Dinge Glaube ich nicht! Niemals werden und dürfen Menschen gleich sein. Ich würde jedenfalls nicht in dieser Einheitswelt der Gleichheit leben wollen. Jeder ist seines eigenen Schicksals Schmied. Allerdings ist es natürlich so, dass ein westeuropäisches Akademikerkind bessere Startvoraussetzungen hat in dieser Welt, als ein Senegalesisches Nomadenkind. Dieser Fakt ist für mich ein Beispiel, welches in dieser oder abgewandelter Form immer da sein wird in den unterschiedlichsten Bereichen. Ich kann auch nicht gegen die Schwerkraft auf der Erde sein. Es gibt Sie nuneinmal und Sie wird immer da sein. Damit können und müssen wir leben. Würde die Schwerkraft nicht mehr da sein, könnten wir allerdings nicht mehr leben. Gleiches gilt für mich für die “Vision” der absoluten Gleichheit der auf dieser Welt lebenden Menschen. Auch dies wäre für mich der Untergang der Menscheit.
Ein Leser hat mir einen Brief geschickt, der sicherlich “hart an der Grenze - in Bezug auf seine Weltanschauung - ist”, allerdings hat mich ein Punkt, welchen er nannte schon zum Nachdenken gebracht.
Gibt es bereits eine Globalsozialistische Weltanschauung?
Ein Leser hat mir sinngemäß (sinngemäß schreibe ich deshalb, weil sein Schreiben wie gesagt sehr hart formuliert war und ich dieses in dieser Form nicht veröffentlichen möchte) folgendes geschrieben:
…Ein Mensch der die Globalisierung nicht begreift ist ein Nationalist, oder in extremerer Form auch ein Nationalsozialist. Derjenige welcher Sie begreift, ist oftmals ein linksgerichteter Globalsozialist. Diese Gefahr der Globalisierung (alle Menschen sollen gleich reich/arm werden) ist für unsere “reiche” westliche Welt, die genau gleiche Gefahr, wie jene, dass die Menschen der “Dritten Welt” weiter ausgebeutet werden durch diese Globalisierung!”
Wie gesagt, dass ist natürlich eine Aussage, welche man diskutieren und vor allem diferenzieren muss. Der Leser hat übrigens auch noch andere Ansichten, welche beispielsweise in Bezug auf unsere Bundesrepublikanischen Politik- und Gesellschaftssysteme dahingehend zielen, dass er beispielsweise der Ansicht ist, dass “Föderalismus eine Art Regionalsozialismus ist”.
Diese Aussagen kann jeder von Ihnen nun natürlich komplett unterschiedlich interpretieren. Jedoch muss man sich - gerade in dieser Phase, in welcher sich unsere “Globalisierte Welt” derzeit befindet mit derartigen Überlegungen sehr wohl auseinandersetzen.
Neue - ausufernde und unkontrollierte - Völkerwanderungen von Menschen der “Dritten Welt” sind beispielsweise genauso eine Gefahr für unsere Gesellschaft, wie Missmanagement oder auch Innere Unruhen. Ich möchte nochmals darauf hinweisen, dass ich diese Aussagen bereits in meinem Buch Geopolitische Vermögenssteuerung aus dem Jahre 2005 niedergeschrieben habe. Hier wurde ich auch oftmals für meine “Schwarzmalerei” kritisiert oder belächelt. Wenn Sie mal schauen, dass in Süditalien wegen Problemen der Hausmüllentsorgung brutale Unruhen ausbrechen, dass in Griechenland Chaos und Anarchie ausbrechen, dass in Bayern ein Polizeikommissar aus niedrigen Beweggründen niedergestochen wird - um nur einige aktuelle Beispiele zu nennen - dann bin gerne ein Schwarzmaler. Ich glaube der Vermögensschutz ist derzeit und in Zukunft sehr wichtig. Aber es werden Zeiten kommen, in welchen Sie Ihre Lebensumstände, und die Ihrer Familie nicht nur über Ihre reinen Vermögenswerte absichern müssen. Sondern Sie müssen sich und Ihre Familie auf einer anderen Ebene schützen. Nämlich vor Gewalteinflüssen (welcher Art auch immer), welche aufgrund von Krisen eine zunehmende latente Bedrohung werden aus meiner Sicht.
Vom Vermögensschutz zur Schusswaffe!
Ich sage es mal ganz deutlich, wie ich das sehe. Anstatt strategischer Portfoliostrukturierungsüberlegungen, wie beispielsweise welche Edelmetalle oder Sachwerte Sie zu Ihrem persönlichen Vermögensschutz - vor einer weiter ausufernden Finanzkrise erwerben sollen - müssen Sie sich dann mit anderen Dingen beschäftigen. Nämlich, ob Sie genügend Konservendosen haben, falls die Nahrungsmittelversorgung zusammenbricht. Gold und Silber werden ein Schutz sein. Aber essen können Sie das nicht. Ebenso werden Sie sich die Frage stellen, wie Sie Ihr Eigentum verteidigen. Es gibt sehr viele Indikatoren derzeit aus den USA, welche sinken. Ein Indikator steigt allerdings und wird weiter steigen. Die Zahl der an Privathaushalte verkauften Schusswaffen.
Ich selbst bin seit jüngster Kindheit ein leidenschaftlicher Jagd und Militaria-Liebhaber. Dazu freiheitlich, liberal eingestellt und somit logischerweise auch ein Verfechter eines liberalen Waffenrechts. Auch für “uns Deutsche” oder in Europa. Autos, Küchenmesser, Strom, Wasser, Motorräder, wenig Bildung und Ausbildung oder herunterfallende Kokosnüsse sind für mich persönlich weit gefährlicher als Schusswaffen. Natürlich aber ebenso wie beim Auto nur mit Führerschein. Also die Berechtigung eines Waffenscheins für jeden freien Bürger, auch als persönliche Krisenvorsorge und zum legitimen Selbstschutz. Mittlerweile beneide ich die USA und Ihr Land der “Unbegrenzten Möglichkeiten” fast in keinem Bereich mehr. Einzig und allein das Recht eines freien Amerikaners auf das Tragen einer Schusswaffe zum Selbstschutz, dieses Recht halte ich für ein fehlendes Grundrecht in Deutschland. Ich bitte all jene, die dies anders sehen, einfach auch diese Meinung zu akzeptieren. Toleranz ist eine Größe die eben nicht nur für das einfordern gilt. Gerade jene, welche diese von anderen fordern, legen die Maßstäbe der Toleranz für sich gerade - aus meiner Erfahrung - oftmals einseitig aus.
Nämlich als einseitige Forderung gegenüber den Andersdenkenden. Ich bin mir jedoch bewusst, dass ich gerade in vielen Bereichen eben auch ein Andersdenkender bin. Darüber bin ich froh, aber ich habe mir - hoffentlich - meine Toleranzmaßstäbe zumindest im Rahmen von meinen Grundansichten zu Freiheit, Recht, Gesellschaft, Vermögen, Leistung, Politik und Liberalität bewahrt!
Übrigens ganz kurz einmal am Rande noch. Bestimmte exklusive oder auch limitierte beziehungsweise historische Schusswaffen oder Militaria sind auch eine hochinteressante, lukrative Sachwertanlage. Allerdings gilt hier wie für alle “Alternativen Investments” die Voraussetzung, dass Sie sich intensiv mit dieser Thematik beschäftigen. Am besten ist es dabei, wenn dies Ihr Hobby ist oder wird. Aus mancher Sammlerleidenschaft ist nämlich schon ein - im Verkaufsfall - geldwertes Vermögensäquivalent enstanden. Von der Numismatik, über die Kunst, Oldtimer, Uhren, Porzellan, Weine oder eben auch Militaria.
Die Militärausbildung - Für mich wichtiger wie meine Bankausbildung
Eines noch zum Abschluss, weil ich hier oftmals fehlende Toleranz auch in meinem erweiterten Bekanntenkreis feststelle. Meine Leidenschaft für das Sammeln von Militaria hat für mich nichts aber auch gar nichts mit der “Verherrlichung” von Krieg, Gewalt oder ähnlichem zu tun. Ich interessiere mich wie gesagt schon seit meiner frühen Kindheit für Themen wie Jagd, Militärstrategie- und Taktik, Historische Schlachten, Geschichte, Politik und Geopolitik. Marketing oder Unternehmertum und auch ein professionelles Vermögensmanagement bedingt für mich übrigens Strategien und Taktiken, welche Ihre Ursprünge im Militärbereich haben. Ich würde auch behaupten meine Militärausbildung hat mir gerade in praxisnahen Krisensituationen weit mehr Methodenkompetenz an die Hand gegeben, als beispielsweise meine Banklehre. Dadurch sind diese Tugenden, Strategien und Taktiken gerade heute auch für Manager, Geschäftspartner oder auch Mitarbeiter wünschenswerte Eigenschaften. Aus meiner Sicht zumindest. Vielleicht erinnern Sie sich selbst noch daran, dass Sie vor allem früher in Vorstellungsgesprächen oftmals gefragt wurden “…haben Sie gedient!”. Meine persönliche Erfahrung ist dabei, die, dass ich in vielen Fällen immer besser mit Menschen klar gekommen bin, welche eben diese Frage mit “JA” beantworten konnten. Auch bei Frauen übrigens, welche in der Regel zwar nicht gedient haben, aber eine positive Grundeinstellung zu dieser Frage haben.
Zum Abschluss noch wie so oft von mir noch ein “Alternativer Vermögenstipp”. Vielleicht haben ja auch Sie auf Ihrem Dachboden, im Keller oder der Garage noch ganz unbewusst Vermögenswerte aus dem Bereich “Militaria” schlummern. Eine meiner Lieblingsseiten hierzu ist übrigens militaria321.com. Hier können Sie mal nachschauen, was Ihr mögliches “Fundstück” wert sein kann.
Dann bin ich einmal wieder auf Ihr Feedback gespannt und wie gesagt freue mich wie immer sehr darüber, auch gerade über Zuschriften, welche kritisch sind! Schreiben Sie mir einfach!
Markus Miller Gründer, Geschäftsführer und Herausgeber: GEOPOLITICAL.BIZ
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